Medikamente

/Medikamente
Medikamente2018-04-29T18:01:28+01:00

Medikamente gegen Haarausfall

Das Internet ist übersät mit Produkten, die versprechen Haarausfall einfach, schnell und günstig zu bekämpfen. Wie oft haben Sie online geschaut und eine Werbung für ein Mittel gegen Haarausfall gefunden? Laserbehandlungen, natürliche Kräuterextrakte, Pulver, Getränke, pflanzliche Tinkturen, Haarwuchsmittel, Nahrungsergänzungsmittel, Elixiere … die Liste der Produkte, die versprechen das Haarwachstum zu stimulieren, ist schier unendlich. Die Haarausfall-Industrie ist Milliarden von Euros wert, aber die Wahrheit ist, dass es nur zwei Medikamente gegen Haarausfall gibt, die nachweislich funktionieren.

Minoxidil

Eines dieser beiden Medikamente heißt Minoxidil, das unter dem Markennamen Regaine® bzw. Rogaine® (in den USA) vermarktet wird. In den USA entwickelt, war es das erste Produkt zur Behandlung von Haarausfall, welches 1988 von der Food and Drug Administration (FDA) zugelassen wurde. Ursprünglich war es in einer 2%igen topischen Lösung erhältlich, die auf die Kopfhaut aufgetragen wurde, um Haarausfall zu verlangsamen und das Haarwachstum zu fördern. Neun Jahre später wurde eine stärkere Version mit einem Minoxidil-Gehalt von 5% zugelassen, was eine erstaunliche Wiederwachstumsrate von 45%, ein vielfaches des Vorgängers, ermöglichte. Minoxidil wurde ursprünglich für Männer vermarktet, aber die 2% Formel wird mittlerweile auch zur Behandlung von weiblichem Haarausfall eingesetzt.

Minoxidil ist das einzige Medikament, welches auch für Frauen empfohlen wird, da die Wirksamkeit von Finasterid bei Frauen umstritten ist und die möglichen Nebenwirkungen gegenüber den Vorteilen überwiegen.

Finasteride

Finasterid ist das erste orale Medikament gegen Haarausfall. Es ist wirksamer als Minoxidil, da es für etwa 67% derjenigen, die das Medikament einnehmen, Wirksamkeit gezeigt hat. Nachfolgende Studien haben eine sogar noch größere Reaktionsrate gezeigt.

Finasterid, das unter anderem unter den Markennamen Proscar® und Propecia® vertrieben wird, wurde ursprünglich zur Bekämpfung von BPH (benigne Prostatahyperplasie – eine vergrößerte Prostata) entwickelt. Diese Erkrankung wird durch Dehydrotestosteron (DHT) verursacht, das die Prostata bei älteren Männern vergrößert. Selbiges Hormon ist für Haarausfall bei Männern verantwortlich. Finasterid blockiert die DHT-Produktion und ist das einzige zugelassene orale Medikament, das sich bei der Behandlung von männlichem Haarausfall bewährt hat.

Vielleicht glauben Sie, dass zwischen einer Haartransplantation und der Einnahme von Medikamenten eine Wahl getroffen werden muss, dies ist jedoch definitiv nicht der Fall. Während eine Haartransplantation Ihnen hilft, bereits kahle Stellen wiederherzustellen, verhindert dies nicht, dass die anderen Bereiche Ihrer Kopfhaut durch Haarausfall beeinträchtigt werden.

Daher wird Dr. Lupanzula Sie bei der Behandlung bei Medikemos über Ihre Entscheidungen aufklären und einen individuellen Haarsanierungsplan für Sie entwickeln, so dass Sie langfristige Ergebnisse erzielen können.